
|
- Messungen zur Qualitätssicherung im
Rahmen der ISO 9000
- Referenzgerät für die Überprüfung Ihrer
Fertigung
- Vergleichsmessungen im Service und bei
der Instandhaltung
- Temperaturerfassung in Klima und
Umwelttechnik
- Langzeitüberwachung der Temperatur mit
Online-Dokumentation
- Netzbetrieb möglich
- gleichzeitige Anzeige von 2 Messwerten
- Differenztemperaturanzeige
- Alle Pt100 Eingänge sind 4-Leiter
|
|
Das Allround-Talent für Temperaturmessungen mit Pt100
Sensoren im Bereich von -200 °C bis +800 °C bei einer
Auflösung von 0,1 °C über den gesamten Messbereich.
Ideal für Qualitätssicherung, Service und Produktion
Die universell einsetzbaren, prozessorgesteuerten
Handmeßgeräte der Serie TTI-9 sind ideal für
Messaufgaben, bei denen es auf hohe Präzision
ankommt oder die Möglichkeit zur Online Dokumentation
gefordert ist.
Hauptmerkmale
- serielle Schnittstelle RS232 zur Online
Messdatenerfassung am PC
- Windows Kalibriersoftware SmartGraph als Zubehör zur
grafisch- und tabellarischen Dokumentation
- hohe Messgenauigkeit
- integrierte Kalibrierfunktion zur einfachen
Kompensation von Sensortoleranzen
- wahlweise 1-Punkt-, 2-Punkt- oder 3-Punktabgleich
- große übersichtliche Anzeige mit integrierter
Bargraph Tendenzanzeige
- Speicherung der MAX-,MIN-,HOLD-und Durchschnittswerte
- integrierte Fühlerhalterung ermöglicht
- Einhandbedienung
- DKD-Kalibrierung möglich
Jederzeit präzises Messen durch die integrierte Kalibrierfunktion
Der Gesamtfehler einer Messung wird bestimmt durch die
Summe aus Messfehler des Fühlers, des Gerätes und des
physikalischen Verfahrens.
Der Messfehler des Anzeigegerätes ist zumeist aus Prospekten
oder der Bedienungsanleitung bekannt. Die
Messunsicherheit des Fühlers ist meist größer als die des
Messgerätes und wird nur allgemein über eine
Fühlerklassifizierung z.B. Klasse B bestimmt, ohne im
Prospekt genau benannt zu werden. Neben der
Fehlertoleranz des Messgerätes muss bei der Ermittlung
der gesamten Messunsicherheit bzw. bei einem Austausch
eines Sensors zusätzlich die maximale
Fühlertoleranz nach DIN als möglicher Messfehler
berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich schnell eine
maximale Messunsicherheit des Systems (Messfühlertoleranz
und spez. Gerätefehler) von über 1 °C.
Um die Messunsicherheit des Gesamtsystems (Gerät und
Sensor) zu minimieren, sind die Messgeräte aus der Serie
TTI-9 mit einer speziellen Kalibrierfunktion ausgestattet,
die bei einem Fühlertausch die
Fühlertoleranzen kompensiert.
Hierzu werden alle unsere Messfühler in unserem Labor
bezüglich ihrer Toleranz ausgemessen. Die ermittelte
Abweichung wird in einen Nummerncode umgerechnet,
der auf dem Fühler vermerkt wird. Dieser Code enthält
Informationen über die Abweichung des Fühlers im
Nullpunkt und der Steigung in Bezug auf die jeweils
zugrundeliegende DIN Norm. Über das Bedienfeld des
Gerätes oder über die Kalibriersoftware und Schnittstelle wird
der Nummerncode einfach ins Messgerät eingegeben und
im Speicher abgelegt. Der Prozessor des Gerätes
korrigiert die durch den Nummerncode definierte Toleranz
des Messfühlers und korrigiert den daraus resultierenden
Messfehler. Der korrigierte Messwert wird im LCD
angezeigt.
Über eine weitere Gerätefunktion lassen sich die
Messgeräte zudem einfach mittels physikalischem
Abgleich (Vergleichsmessung) auf uncodierte Messfühler
kalibrieren. Zugleich kann diese Funktion verwendet
werden, um etwaige Driftfehler, hervorgerufen durch
Alterung z.B. des Sensors, einfach zu korrigieren.
Bei der physikalischen Kalibrierung haben Sie bei den
Messgeräten der Serie TTI-9 die Möglichkeit einer 1-
Punkt-, 2-Punkt-oder 3-Punktkalibrierung. Zum Ausführen
dieser Gerätefunktion wird der zu kalibrierende Messfühler
nacheinander in die entsprechenden Referenznormale
eingetaucht und die Temperaturwerte der Referenzen über
die Folientastatur in Gerät eingegeben. Dieser Vorgang
kann an bis zu drei beliebigen Messpunkten durchgeführt
werden.
Die Geräte überwachen den Kalibriervorgang selbsttätig, so
dass bei z.B. nicht temperaturstabilen Referenzen der
Vorgang automatisch abgebrochen wird, und die im
Prozessor vorher gültigen Korrekturwerte weiterverwendet
werden. Um ein gutes Ergebnis zu erhalten, sollten zur
Kalibrierung nur solche Referenzen herangezogen werden,
deren maximaler Fehler um den Faktor 3 kleiner sind, als die
für die jeweiligen Geräte spezifizierten Fehlergrenzen.
Die für die Messgeräte
angebotene Kalibriersoftware SmartGraph erlaubt es, verschiedene
Messfühler und dazugehörende Nummerncodes einfach und
effizient zu verwalten und die entsprechenden Codes an das
Messgerät zu übertragen bzw. auszulesen. Die oben
beschriebene Kalibrierfunktion eliminiert somit den Einfluss
des Fühlerfehlers weitgehend und ermöglicht eine
Systemgenauigkeit, die in etwa der Genauigkeit des Messinstrumentes
selbst entspricht. Die daraus resultierende hohe
System-Messgenauigkeit prädestiniert die Messgeräte für
Applikationen in der Qualitätssicherung und im Labor.
|