Digitales Referenzthermometer
TTI9 Messgerät












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  1. Messungen zur Qualitätssicherung im Rahmen der ISO 9000
  2. Referenzgerät für die Überprüfung Ihrer Fertigung
  3. Vergleichsmessungen im Service und bei der Instandhaltung
  4. Temperaturerfassung in Klima und Umwelttechnik
  5. Langzeitüberwachung der Temperatur mit Online-Dokumentation
  6. Netzbetrieb möglich
  7. gleichzeitige Anzeige von 2 Messwerten
  8. Differenztemperaturanzeige
  9. Alle Pt100 Eingänge sind 4-Leiter

 

Das Allround-Talent für Temperaturmessungen mit Pt100 Sensoren im Bereich von -200 °C bis +800 °C bei einer Auflösung von 0,1 °C über den gesamten Messbereich.

Ideal für Qualitätssicherung, Service und Produktion Die universell einsetzbaren, prozessorgesteuerten Handmeßgeräte der Serie TTI-9 sind ideal für Messaufgaben, bei denen es auf hohe Präzision ankommt oder die Möglichkeit zur Online Dokumentation gefordert ist.

Hauptmerkmale

  1. serielle Schnittstelle RS232 zur Online Messdatenerfassung am PC
  2. Windows Kalibriersoftware SmartGraph als Zubehör zur grafisch- und tabellarischen Dokumentation
  3. hohe Messgenauigkeit
  4. integrierte Kalibrierfunktion zur einfachen Kompensation von Sensortoleranzen
  5. wahlweise 1-Punkt-, 2-Punkt- oder 3-Punktabgleich
  6. große übersichtliche Anzeige mit integrierter Bargraph Tendenzanzeige
  7. Speicherung der MAX-,MIN-,HOLD-und Durchschnittswerte
  8. integrierte Fühlerhalterung ermöglicht
  9. Einhandbedienung
  10. DKD-Kalibrierung möglich
Jederzeit präzises Messen durch die integrierte Kalibrierfunktion

Der Gesamtfehler einer Messung wird bestimmt durch die Summe aus Messfehler des Fühlers, des Gerätes und des physikalischen Verfahrens.

Der Messfehler des Anzeigegerätes ist zumeist aus Prospekten oder der Bedienungsanleitung bekannt. Die Messunsicherheit des Fühlers ist meist größer als die des Messgerätes und wird nur allgemein über eine Fühlerklassifizierung z.B. Klasse B bestimmt, ohne im Prospekt genau benannt zu werden. Neben der Fehlertoleranz des Messgerätes muss bei der Ermittlung der gesamten Messunsicherheit bzw. bei einem Austausch eines Sensors zusätzlich die maximale Fühlertoleranz nach DIN als möglicher Messfehler berücksichtigt werden. Daraus ergibt sich schnell eine maximale Messunsicherheit des Systems (Messfühlertoleranz und spez. Gerätefehler) von über 1 °C. Um die Messunsicherheit des Gesamtsystems (Gerät und Sensor) zu minimieren, sind die Messgeräte aus der Serie TTI-9 mit einer speziellen Kalibrierfunktion ausgestattet, die bei einem Fühlertausch die Fühlertoleranzen kompensiert.

Hierzu werden alle unsere Messfühler in unserem Labor bezüglich ihrer Toleranz ausgemessen. Die ermittelte Abweichung wird in einen Nummerncode umgerechnet, der auf dem Fühler vermerkt wird. Dieser Code enthält Informationen über die Abweichung des Fühlers im Nullpunkt und der Steigung in Bezug auf die jeweils zugrundeliegende DIN Norm. Über das Bedienfeld des Gerätes oder über die Kalibriersoftware und Schnittstelle wird der Nummerncode einfach ins Messgerät eingegeben und im Speicher abgelegt. Der Prozessor des Gerätes korrigiert die durch den Nummerncode definierte Toleranz des Messfühlers und korrigiert den daraus resultierenden Messfehler. Der korrigierte Messwert wird im LCD angezeigt.

Über eine weitere Gerätefunktion lassen sich die Messgeräte zudem einfach mittels physikalischem Abgleich (Vergleichsmessung) auf uncodierte Messfühler kalibrieren. Zugleich kann diese Funktion verwendet werden, um etwaige Driftfehler, hervorgerufen durch Alterung z.B. des Sensors, einfach zu korrigieren.

Bei der physikalischen Kalibrierung haben Sie bei den Messgeräten der Serie TTI-9 die Möglichkeit einer 1- Punkt-, 2-Punkt-oder 3-Punktkalibrierung. Zum Ausführen dieser Gerätefunktion wird der zu kalibrierende Messfühler nacheinander in die entsprechenden Referenznormale eingetaucht und die Temperaturwerte der Referenzen über die Folientastatur in Gerät eingegeben. Dieser Vorgang kann an bis zu drei beliebigen Messpunkten durchgeführt werden.

Die Geräte überwachen den Kalibriervorgang selbsttätig, so dass bei z.B. nicht temperaturstabilen Referenzen der Vorgang automatisch abgebrochen wird, und die im Prozessor vorher gültigen Korrekturwerte weiterverwendet werden. Um ein gutes Ergebnis zu erhalten, sollten zur Kalibrierung nur solche Referenzen herangezogen werden, deren maximaler Fehler um den Faktor 3 kleiner sind, als die für die jeweiligen Geräte spezifizierten Fehlergrenzen.

Die für die Messgeräte angebotene Kalibriersoftware SmartGraph erlaubt es, verschiedene Messfühler und dazugehörende Nummerncodes einfach und effizient zu verwalten und die entsprechenden Codes an das Messgerät zu übertragen bzw. auszulesen. Die oben beschriebene Kalibrierfunktion eliminiert somit den Einfluss des Fühlerfehlers weitgehend und ermöglicht eine Systemgenauigkeit, die in etwa der Genauigkeit des Messinstrumentes selbst entspricht. Die daraus resultierende hohe System-Messgenauigkeit prädestiniert die Messgeräte für Applikationen in der Qualitätssicherung und im Labor.