|

![]() |
Aus diesem Grund haben bislang nur wenige
Laboratorien die Wahl getroffen, Kalibrierungen
direkt nach der ITS-90 unter Anwendung von
Fixpunktzellen und Kalibratoren durchzuführen. Der Medusa 510 ist ein neuer Kalibrator, entwickelt um Fixpunkte einfach, automatisch und wirtschaftlich in Betrieb zu nehmen und aufrecht zu halten. |
Das Gerät arbeitet wie folgt:
Der Medusa schaltet sich automatisch ca. 2 bis 3 Stunden bevor der Arbeitstag beginnt an und bringt die Zelle auf das Schmelz- Plateau. Das Anzeigegerät informiert den Anwender nach Beginn, daß die Schmelze begonnen hat, und Kalibrierungen nun möglich sind. Wird das Gerät nicht benutzt, so hält die Schmelze ca. 6 bis 12 Stunden, während der Nacht schaltet die Zeitschaltuhr den Kalibrator aus, um die Zelle wieder zu gefrieren. Dieser Zyklus wiederholt sich jeden Tag, ermöglicht dem Anwender den Fixpunkt alle Tage, jeden Tag ohne Aufmerksamkeit. Ausgenommen sind die gelegentlichen Filterreinigungsprozeduren, wenn diese mit Staub belegt sind.
| Der Medusa arbeitet mit einer Regelung die ca. 1°C über dem Fixpunkt gewählt wird welcher sich im Kalibrator befindet. Er hat ein Anzeigegerät mit einem Thermometer welches dazu benutzt wird, den Zustand der Fixpunktzelle anzuzeigen. Weiterhin ist eine Zeitschaltuhr eingebaut, um den Kalibrator automatisch ein- und auszuschalten. | ![]() Foto der Einsätze (Zubehör) |
| Indium, Zinn, Blei und Zink-Fixpunkte sehen
alle gleich aus. Sie beinhalten einen Barren sehr
reines Metall eingeschlossen in einem
Graphittiegel. Um Schmutz, Feuchtigkeit und Luft
außen vor zu halten, sind sie verschlossen,
üblicherweise in Quarzglas. Um die Anwendung von
Quarzglas zu vermeiden, sind die Graphittiegel in
Metallbehältnisse eingeschlossen. Dabei wird
eine Kontaminierung der reinen Barren innerhalb
des Tiegels verhindert. Ebenso wie als Fixpunktkalibrator kann der Medusa auch als Vergleichsbad durch die Anwendung eines gebohrten Einsatzes benutzt werden. Dabei wird der eingebaute Anzeiger und der Temperaturfühler als Vergleichsreferenz benutzt. |
Foto einer Schlanken Zelle mit Metallmantel |
Weiteres Zubehör ist verfügbar, um den Medusa in einen Schwarzen Strahlungsgeber (Kalibrierstrahler) und in ein Gerät um Oberflächentemperaturfühler zu kalibrieren, zu verwandeln.
| Medusa 1 - Messunsicherheitsgrafik |
|
Kleinste Messunsicherheit - mit einem TTI-2
und einem 935-14-95 kalibriertem System
ermittelt.
|
| Medusa 1 - Aufheiz- / Abkühlkurve |
Medusa 1 - Aufheiz- / Abkühlkurve
|
| Verfpgbare Fixpunktzellen mit Metallmantel: |
Material |
Temperatur in °C |
Messunsicherheit in °K |
| Indium | 156.598 | ± 0.001 |
| Zinn | 231.928 | ± 0.002 |
| Zink | 419.527 | ± 0.005 |
| Blei | 327.462 | ± 0.010 |
| IEEE488 Schnittstellen |
Es gibt Umformer, um die seriellen Schnittstellen in IEEE488 Standard umzuwandeln. Wir haben eine Anwendungsbeschreibung, um zu zeigen wie man diese Geräte mit unseren Produkten benutzt. Bitte fragen Sie danach, wenn Sie diese benutzen wollen. Die präziseste Kalibration von Temperaturfühlern ist es, sie in eine Reihe sehr reiner Substanzen einzutauchen, wenn diese erstarren oder schmelzen.
| Spezifikationen |
Modell Nr.
510
Temperaturbereich
30°C
bis 550°C
Stabilität
0,03°C
Regelung
mikroprozessorgesteuerter
digitaler Regler mit Anzeige des Sollwertes
und der aktuellen Temperatur
Arbeitsbereich
Ø
45mm
285mm tief
Netzversorgung
1kW
typisch
Aufheizzeit
siehe
Grafik
Abkühlzeit
siehe
Grafik
Abmessungen
Höhe
430mm
Breite 310mm
Tiefe 300mm
Gewicht
17kg
Einsatz (Zubehör)
Ø
45mm x 280mm tief
Optionen
Der
Medusa kann mit RS232 oder RS422 Schnittstellen geliefert
werden.
Bitte sehen Sie unten auch die Anmerkungen über IEEE488
![]() |
Katalog bestellen
|