| Begriff |
Erklärung |
| O. Hauptsatz der Thermodynamik |
Bezeichnet die Existenz der Temperatur als Zustandsgröße
in thermodynamischen Systemen. Das thermische Gleichgewicht ist ein Spezialfall
des allgemeinen thermodynamischen Gleichgewichts, bei dem neben der Temperatur
weitere makroskopische Zustandsgrößen wie Volumen, Druck und andere betrachtet
werden.
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| Abgleich |
Justage eines Messgerätes, um die Einhaltung definierter
Eigenschaften zu erreichen.
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| Alu-Oxydbad |
Feststoffbad, bei dem Aluminium-Oxyd-Pulver als Wärmeträger
zur Umwälzung verwendet wird.
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| Ausgleichsblock |
Massiver Metallblock zur Eliminierung von merkbaren Regelschwankungen.
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| Berührungsthermometer |
Kontaktthermometer, meistens als Pt100-Widerstandsthermometer,
Thermoelement oder Flüssigkeitsglasthermometer.
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| Bezugstemperatur |
Temperatur, auf die die Temperaturmessung zurückgeführt
wird (z.B. Wassertripelpunkt).
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| Blockkalibrator |
Metallblockkalibrator zur Darstellung von Temperaturen
im Temperaturbereich von -30°C bis 1200°C.
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| Callendar, H.L. |
Stellt 1886 ein Präzisions-Widerstandsthermometer zur
Messung auch höherer Temperaturen vor.
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| Callendar van Dusen Gleichung |
Darstellung der mathematischen
Abhängigkeit des Widerstandswertes eines Platinmesswiderstandes von der
Temperatur durch ein Polynom dritten Grades.
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| Celsius, Anders |
Veröffentlichte 1742 die Celsius-Skala im Handbuch der
Königlich Schwedischen Wissenschaftlichen Akademie.
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| Definierende Fixpunkte |
Die definierenden Fixpunkte sind thermodynamische Gleichgewichtszustände
zwischen den Phasen reiner Substanzen zur Darstellung der
Internationalen Temperaturskala von 1990.
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| Deutscher Kalibrierdienst (DKD) |
Unterabteilung der Physikalisch Technischen Bundesanstalt
in Braunschweig. Zusammenschluss von Kalibrierlaboratorien in Deutschland.
Der DKD überwacht diese Kalibrierlaboratorien, um die Kompetenz sicherzustellen.
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| DIN EN 60584-1 |
Deutsche Norm über Grundwerte der Thermospannungen von
Thermopaaren.
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| DIN EN 60751 |
Deutsche Norm für industrielle Platin-Widerstandsthermometer
und Platin-Messwiderstände.
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| DIN EN ISO/IEC 17025 |
Internationale Norm über Qualitätsstandards für Prüf-
und Kalibrierlaboratorien. Definiert u.a. die Rückführbarkeit der verwendeten
Prüfmittel.
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| Doppelkammer-Überlaufbad |
Kalibrierbad mit 2 Kammern: einer Arbeitskammer, in der
geheizt und gekühlt wird und einer Kammer, in der kalibriert wird. Zusätzlich
hat das Bad einen Überlauf, damit Flüssigkeitsthermometer bis zum Anzeigemeniskus
eingetaucht werden können.
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| Eichen |
Hoheitliche Aufgabe zum Schutze des Verbrauchers. Ist
im deutschen Eichgesetz beschrieben.
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| Eigenerwärmung |
Eigenerwärmung eines Thermometers durch die Beaufschlagung
mit einem Messstrom.
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| Eintauchtiefe |
Bereich, in dem ein Temperaturfühler zur Kalibrierung
der Kalibriertemperatur ausgesetzt wird.
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| Fahrenheit, Gabriel Daniel |
Danziger Glasbläser, der zuerst ein mit Quecksilber gefülltes
Flüssigkeitsglasthermometer vorstellte (1708).
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| Fehlerbetrachtung |
Abschätzung und Dokumentation aller systematischen und
zufälligen Fehler.
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| Fixpunkte |
Definierende Temperaturpunkte der Internationalen Temperaturskala
von 1990 (ITS-90).
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| Flüssigkeitsmeniskus |
Gekrümmte Oberfläche von Flüssigkeiten durch Oberflächenspannung.
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| Galliumschmelzpunkt |
Neben dem Wassertripelpunkt der wichtigste Fixpunkt der
ITS-90. Mit 29,7646°C ist er für die Temperaturkalibrierung in der Nähe
der Umgebungsbedingungen ideal für das Kalibrierlabor.
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| Gleichgewichtszustand |
Zustand, in der die 3 Aggregatzustände fest, flüssig
und gasförmig im Gleichgewicht vorhanden sind (Tripelpunkt, Schmelzpunkt
und Erstarrungspunkt).
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| Hydrostatischer Druck |
Ist der Druck, der sich innerhalb einer Flüssigkeit unter
dem Einfluss der Gravitationskraft einstellt. Notwendiger Korrekturfaktor
bei der Fixpunktkalibrierung.
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| Inhomogenität |
Änderungen der Thermospannung eines oder beider Thermoschenkel,
die örtlich unterschiedlich über die Länge des Thermoelementes auftreten.
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| Interpolationsinstrument |
Normalthermometer zur Darstellung der Temperaturen zwischen
den Fixpunkten der ITS 90. Normalthermometer werden an den Fixpunkten des
ITS 90 kalibriert.
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| Kalibrieren |
Bestimmen und Dokumentieren der Abweichung der Anzeige
eines Messgerätes vom richtigen Wert der Messgröße.
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| Kalibrierintervall |
Verwendete Prüfmittel müssen in regelmäßigen Abständen
rekalibriert werden. Diese Abstände nennt man Kalibrierintervalle. Sie werden
vom Anwender der Prüfmittel festgelegt. Akkreditierte Kalibrierlaboratorien
bekommen Kalibrierintervalle vorgeschrieben.
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| Kalibriermarke |
Jedes kalibrierte Prüfmittel bekommt eine Kalibriermarke
mit Angabe des Monats und des Jahres, in dem die Kalibrierung durchgeführt
wurde, der Nummer des Kalibrierlaboratoriums und der laufenden Nummer des
Kalibrierscheines.
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| Kalibrierschein |
Dokumentation der durchgeführten Kalibrierung eines Prüfmittels.
Mindestangaben im Kalibrierschein werden durch Richtlinien des DKD festgelegt.
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| Kelvin-Gasthermometer |
Thermometer zur Darstellung der Temperaturveränderung
von 0°C auf 100°C. Ermittlung der Höhendifferenz dabei von 1,366099. Darstellung
des Zusammenhanges zwischen der Kelvinskala und der Celsiusskala.
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| Kugelofen |
Sphärischer Hochtemperaturofen, bei dem Thermoelemente
im Zentrum des Kugelofens kalibriert werden.
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| Mehrzonen-Technologie |
Öfen mit mehreren Heizzonen zur Darstellung von
Temperaturen mit kleinen
Temperaturgradienten.
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| Messabweichung |
Angabe der Differenz eines Messwertes vom wahren, richtigen
Wert der Messgröße.
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| Messtechnik |
Geräte und Methoden zur Erfassung physikalischer Größen, wie
z.B. Temperatur.
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| Messunsicherheit |
Gerechneter oder geschätzter Wert eines Bereiches, in
dem der wahre Wert der gemessenen physikalischen Größe liegt.
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| Metallerstarrungspunkt-Zelle |
Quarzglaszelle oder Metallzelle mit einem internen Grafittiegel, gefüllt
mit hochreinem (>99,9999%) Metall. Darstellung von Schmelz- und Erstarrungspunkten
der ITS-90.
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| Metrologie |
Wissenschaft der Messtechnik.
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| Millikelvin |
mK ist die Angabe der Messunsicherheit von 1/1000 Kelvin.
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| Multifunktionskalibrator |
Blockkalibrator mit der Möglichkeit unterschiedliche
Thermometer-Bauformen zu kalibrieren.
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| Normal |
Rückgeführtes Gerät, durch das eine bestimmte physikalische
Größe verkörpert wird (z.B. Normalwiderstand).
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| Normal-Thermoelement |
Edelmetall-Thermoelement mit extern angeschlossener Vergleichsstelle.
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| Normal-Widerstandsthermometer |
Widerstandsthermometer mit einem temperaturempfindlichen
Messwiderstand aus gewickeltem spektralreinem Platindraht.
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| P/T-Diagramm |
Darstellung der Zusammenhänge zwischen Festkörper, Flüssigkeit
und Gas in Verbindung mit Druck und Temperatur.
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| Peltier-Element |
Kühlelement für elektrisch betriebene Thermostate, wie
z.B. konstante Vergleichsstellen-Thermostate oder Blockkalibratoren zur
Kalibrierung von Thermometern.
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| Plateau-Bestimmung |
Darstellung eines Fixpunkt-Plateaus.
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| Platin-Messwiderstände |
Sensoren auf physikalisch reinem Platin. Drahtgewickelte
Sensoren oder Dünn-Dickschicht-Messwiderstände.
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| Platin-Widerstandsthermometer |
Thermometer mit einem temperaturveränderlichen Platin-Messwiderstand.
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| Prüfmittel |
Messgerät, das in der Produktion zur Sicherung der Produktqualität
eingesetzt wird.
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| Prüfmittelüberwachung |
Überprüfung des Prüfmittels durch regelmäßige Kalibrierung
und Dokumentation der dabei regelmäßig ermittelten Messwerte.
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| PTB |
Physikalisch Technische Bundesanstalt, oberste Autorität
für den Parameter Temperatur.
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| Qualitätssicherung |
System oder vorgeschriebene Tätigkeit, die sicherstellt,
dass Anforderungen eingehalten werden.
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| Rückführbarkeit |
Lückenloser Anschluss, der bei einer Kalibrierung eines
Prüfmittels verwendeten Normale an nationale oder internationale Normale.
Die Rückführbarkeit wird über eine Kalibrier-Hierarchie garantiert.
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| Schlanke Fixpunktzelle |
Kleine Fixpunktzelle, vorwiegend mit Metallmantel, aber
auch mit Quarzglas zur Darstellung der industriellen Fixpunktkalibrierung.
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| Seebeck |
entdeckte 1821 die Erscheinung der Thermoelektrizität.
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| Siemens, Sir William |
benutzte 1871 ein Platin-Widerstandsthermometer zur Temperaturerfassung.
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| Stabilität |
Axiale, radiale und zeitliche Stabilität eines Kalibriermedium.
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| Super-Cool |
Unterkühlung der Schmelze eines Fixpunktes vor Eintritt
des Erstarrungsprozesses.
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| Systematischer Fehler |
Permanent auftretender Fehler, z.B. verursacht durch
ein falsches Messgerät.
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| Temperatur |
Physik. Zustandsgröße, die als Wärme oder Kälte empfunden
wird. Angabe der positiven Temperatur in Maßeinheit "°C" und im negativen
Bereich als "°K".
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| Temperaturgradient |
Temperaturverlauf in einem Kalibriermedium.
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| Temperaturmesstechnik |
Ermittlung der Temperatur mit geeigneten Instrumenten,
die an Bezugstemperaturen kalibriert wurden.
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| Temperaturskala |
Grundlage der Temperaturmessung. Die Internationale Temperaturskala
von 1990 wird durch 17 Fixpunkte im Bereich von -268,15C bis 1084,62°C definiert.
Zwischen den Fixpunkten wird die Skala durch Normalthermometer definiert,
die an den Fixpunkten kalibriert wurden.
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| Temperaturskalen |
Erste praktische Temperaturskala in 1887. Erste internationale
praktische Temperaturskala in 1968. Heute gültige Internationale Temperaturskala
von 1990.
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| Thermisches Gleichgewicht |
Die Existenz eines thermischen Gleichgewichts ist die
notwendige Voraussetzung für eine Temperaturkalibrierung und bedeutet Gleichheit
der Temperatur im gesamten Kalibriersystem.
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| Thermodynamik |
Als Wärmelehre ein Teilgebiet der Physik. Bezeichnet
das Zusammenspiel der physikalischen Parameter Temperatur, Druck und Volumen.
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| Thermoelement |
Thermometer hergestellt mit 2 unterschiedlichen verbundenen
Metallen, die bei Temperaturveränderung eine elektrische Spannung erzeugen.
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| Thermoelement-Vergleichsstelle |
Übergang von Thermoleitung zu Ausgleichsleitung oder
Kupferleitung. Übergang sollte vorzugsweise auf 0°C liegen.
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| Thermoskop |
Entwicklung von Galilei zur Darstellung einer Temperaturveränderung,
jedoch ohne Skala.
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| Thermospannung |
Die vom Thermoelement erzeugte Thermospannung ist unter
Berücksichtigung der Vergleichsstelle ein Maß für die gemessene Temperatur.
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| Thompson, Sir William |
Eher bekannt als Lord Kelvin. Entwickelte 1878 den 0.
Hauptsatz der Thermodynamik: "Wenn sich 2 Systeme im Gleichgewicht befinden
und jedes hat die gleiche Temperatur wie ein drittes, dann haben alle die
gleiche Temperatur wie ein drittes." Im thermodynamischen Gleichgewicht
haben alle Bestandteile eines Systems dieselbe Temperatur.
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| Thompson, William |
Baron Kelvin, Erfinder des Kelvin Gasthermometers.
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| Tripelpunkt von Wasser |
Der Tripelpunkt von Wasser ist der wichtigste Fixpunkt
der Thermometrie und der ITS-90. Er liegt bei 0,01°C oder 273,16 K.
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| Vergleichskalibrierung |
Temperaturkalibrierung von Thermometern durch Vergleich
zu kalibrierender Thermometer mit einem kalibrierten Normalthermometer.
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| Wahrer Wert |
Unbekannter, tatsächlicher Wert einer gemessenen physikalischen
Größe. Liegt im Bereich der angegebenen Messunsicherheit.
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| Wärmeableitung |
Verlustwärme aus dem Kalibrierbereich zur Umgebungstemperatur
durch Wärmeleitung des Temperaturfühlers.
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| Wärmeableitungsfehler |
Fehlmessung durch nicht ausreichende Eintauchtiefe.
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| Wärmekopplung |
Anbindung eines Temperaturfühlers an die Wärmequelle.
Wird vorwiegend über Flüssigkeiten erreicht.
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| Wassertripelpunktzelle |
Glaszelle, in der die 3 Aggregatzustände fest, flüssig
und gasförmig von hochreinem Wasser zur Darstellung des Wassertripelpunktes
erzeugt werden.
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| W-Gallium |
Definiert ein Thermometer, das den Anforderungen des
ITS-90 entspricht. Ein Thermometer, das der ITS-90 entspricht, muss ein
W-Gallium von >_ 1,11807 haben.
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| W-Wert |
Widerstandswert einer Temperatur, bezogen auf den Widerstandswert
am Wassertripelpunkt.
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| Zufälliger Fehler |
Sporadisch auftretender Fehler, z.B. durch wechselnde
Umgebungstemperaturen.
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