|
Bei der Kalibrierung von Blockkalibratoren ist die
Temperaturdifferenz zwischen Sollwert und Kalibriertemperatur
nicht von Bedeutung, da bei der Kalibrierung nur ein Ist-Zustand
festgestellt wird.
Viele Kunden legen aber gerade auf diese Temperaturdifferenz
gehobenen Wert, da sie die Blockkalibratoren benutzen, um
Konformitätsaussagen über Ihre Prüflinge treffen zu können. Da
Blockkalibratoren stark in Anspruch genommen werden, ist dies
durch die Drift des Gerätes
oftmals jedoch schwierig.
Der Kalibrierdienst Klasmeier hat ein eigenes
Optimierungsverfahren entwickelt, um
die "Regel- und Anzeigegenauigkeit"
wesentlich zu verbessern.
Die folgenden zwei Grafiken zeigen die Kalibrierergebnisse,
eines Anzeigegerätes und eines Reglers jeweils vor und nach
einer Optimierung:

Grafik: Optimierung eines Reglers

Grafik: Optimierung eines Anzeigegerätes
ISOTECH-Kalibratoren, die bei Klasmeier kalibriert werden,
durchlaufen mehrfach einen Optimierungszyklus. Dabei handelt es
sich um ein Näherungsverfahren, bei dem die Regelparameter immer
besser an die Kalibriertemperatur angepasst werden.
Je öfter der Blockkalibrator den
Optimierungszyklus durchläuft, desto präziser wird er arbeiten.
Jeder Kalibrierung wird ein Protokoll mit den ermittelten
Parametern, sowie den Eingangs- und Ausgangswerten beigelegt.
Die Optimierung der Regelparameter ist kein Bestandteil der
DKD-Kalibrierung, da Sie vor der eigentlichen Kalibrierung
stattfindet.
|